Schulgemeinde 2017-04-24T20:54:34+00:00

Zusammenarbeit in der Schulgemeinde

Schülervertretung

Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen.“ (Jean Paul)
Die Arbeit der Schülervertretung ist ein organisierter Beitrag auf dem Weg zur Selbständigkeit.

Elternvertretung

Die Elternschaft der Theo-Koch-Schule sucht den engen Kontakt zur Schule und zu den Lehrkräften. Zusammenarbeit bei der Erziehung ist genauso selbstverständlich wie das Engagement für allgemeine schulische Belange.

Förderverein

Der Förderverein der Theo-Koch-Schule unterstützt die pädagogische Arbeit insbesondere in Bereichen, für die der Schulträger keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellt.

Ehemaligenverein

Der Ehemaligenverein der Theo-Koch-Schule versucht den Kontakt zwischen ehemaligen Schülerinnen und Schülern bzw. Lehrerinnen und Lehrern untereinander sowie zu den jetzigen Mitgliedern der Schulgemeinde zu erhalten oder herzustellen.

Schulkonferenz

Hessens Schulen haben besondere Rechte für eigene Entscheidungen. Zusätzlich zu Gesamtkonferenz, Schulelternbeirat und Schülervertretung ist die Schulkonferenz nach §§ 128 bis 132 des Hessischen Schulgesetzes ein weiteres Entscheidungsgremium. Sie bietet die Chance der Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und deren Eltern an einem Tisch und eröffnet die Möglichkeit, über Gruppeninteressen hinaus gemeinsam Schule zu machen.

Die Schulkonferenz berät und entscheidet nach § 129 des Hessischen Schulgesetzes z.B. über:

  • das Schulprogramm,
  • Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten,
  • Mitarbeit von Eltern und anderen Personen im Unterricht und bei Schulveranstaltungen,
  • die Einrichtung oder Ersetzung einer Förderstufe,
  • die Stellung eines Antrags auf Durchführung eines Schulversuchs oder der Umwandlung einer Schule in eine Versuchsschule und zur Erprobung eines Modells erweiterter Selbstständigkeit,
  • Grundsätze für die Einrichtung und den Umfang freiwilliger Unterrichts- und Betreuungsangebote,
  • Öffnung der Schule nach außen,
  • den schuleigenen Haushalt.

Die Schulkonferenz wird gewählt, indem jede Gruppe ihre Vertreterinnen und Vertreter für sich wählt, also

  • die Gesamtkonferenz aus ihrer Mitte die Lehrerinnen und Lehrer,
  • der Schulelternbeirat aus der Mitte aller Eltern,
  • der Schülerrat aus dem Kreise aller Schülerinnen und Schüler.

Die Mitglieder der Schulkonferenz werden für zwei Jahre gewählt. Die Schulleiterin oder der Schulleiter gibt ein Wahlausschreiben spätestens zwei Monate nach Schuljahresbeginn heraus. Die Wahlen finden spätestens vier Wochen danach statt. Die Schulkonferenz setzt sich aus den Lehrerinnen und Lehrern (L), Eltern (E) und Schülerinnen und Schülern (S) nach folgenden Verhältniszahlen zusammen, jeweils zuzüglich der Schulleiterin bzw. des Schulleiters:

Grundschule und Förderstufe: L = 5, E = 5, S = 0; Mitglieder: 11 bis 25

Förderschule: L = 5, E = 3 oder 5, S = 2 oder =; Mitglieder : 11 bis 25

Sekundarstufe I: (bis 9+10): L = 5, E = 3, S = 2; Mitglieder: 11 oder 21

Sekundarstufe I und Sekundarstufe II: L = 6, E = 3, S = 3; Mitglieder: 13 bis 25

Sekundarstufe II: L = 5, E = 2, S = 3; Mitglieder: 11 oder 21

Berufliche Schulen: L = 5, E = 1, S = 4; Mitglieder: 11 oder 21 (zusätzlich mit beratender Stimme: 2 Arbeitnehmer und 2 Arbeitgeber).

Die Schulkonferenz tritt mindestens einmal im Schulhalbjahr zusammen. Auf Antrag von einem Viertel der Mitglieder oder einer Personengruppe ist die Schulkonferenz unverzüglich einzuberufen.

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