Schulgeschichte 2017-04-24T20:52:46+00:00

Geschichte der TKS

Theodor Koch

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(* 9. April 1872 in Grünberg (Hessen); † 8. Oktober 1924 in Vista Alegre, Brasilien), auch bekannt als Theo Koch, war ein deutscher Anthropologe und Forschungsreisender, der wichtige Beiträge zur Erforschung der südamerikanischen Indianer leistete.

siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Theo-Koch-Schule Grünberg und  http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor Koch-Grünberg

Das erste Schulhaus

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Im Jahre 1716 zogen 150 Knaben und 100 Mädchen in das eigens als Schulhaus errichtete Gebäude am Kirchplatz ein. Es diente bis 1888 schulischen Zwecken und wurde 1966 abgerissen.

Die Volksschule

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Das Jahr 1806 brachte die erste größere Zäsur im Grünberger Schulwesen. Die Stadt- und Lateinschule wurde in eine für alle verpflichtende Volksschule umgestaltet. Sie trug den Bedürfnissen des größten Teils der Bevölkerung besser Rechnung, nachdem das Verlangen nach geistlicher Bildung in der Lateinschule stark geschwunden war.

Institute

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Parallel mit dem Niedergang der Stadt- und Lateinschule und der Errichtung der Volksschule lief die Entwicklung von Privatschulen, auch „Institute“ genannt, die die Ausbildung der Mädchen der besseren Bürger sowie die Vorbereitung der Knaben für die gelehrten Berufe übernahmen. Das ehemalige Institut Grünbergs wurde als Schulgebäude der erweiterten Volksschule genutzt (1926).

Der Erweiterungsbau der Theo-Koch-Schule 1956

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In die Amtszeit des Oberstudiendirektors Dr. Süßkand fällt die Errichtung eines Erweiterungsbaues auf dem Nachbargrundstück an der Schulstraße. Bei der Einweihung im Jahre 1956 erhielt die Schule den Namen des Grünberger Völkerkundlers Theo Koch.

Karl Anschütz und die Mittelpunktschule

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Unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Karl Anschütz wurde 1962 der Mittelpunktschulverband gegründet. Die Absicht war, eine Mittelpunktschule zu errichten. Für den Bau der Schule, die unter den Grünbergern „Waldschule“ genannt wird, mussten einige Fichtenbestände weichen, damit ein Areal von 37000 m2 zur Verfügung gestellt werden konnte.

Der erste Schulleiter

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Mit Schulleiter Amadori nahm schließlich die neue Mittelpunktschule im Dezember 1966 den Betrieb auf. Bei einem Einzugsbereich von insgesamt 18 Gemeinden besuchten im Einweihungsjahr etwa 900 Schüler die neue Haupt- und Realschule.

Gründung der Integrierten Gesamtschule

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1970 wurde die Mittelpunktschule mit dem alten Gymnasium, das nach dem Grünberger Theo Koch benannt war, zur integrierten Gesamtschule zusammengeführt. Oberstudienrat Robert Maushagen wurde am 5.7.1971 kommissarisch mit der Leitung der Schule beauftragt. Mit der Einweihung eines Erweiterungsbaues am 12.10.1973 wurde der neuen Gesamtschule offiziell der Name „Theo-Koch-Schule“ verliehen und Robert Maushagen zum Leiter der Schule ernannt.

Steigende Schülerzahlen

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Die TKS erfährt im Laufe der Jahre mehr und mehr Zuspruch und wächst zur größten Schule im Landkreis Gießen. Einige provisorische Gebäude werden errichtet, die allmählich durch Neubauten ersetzt werden.

Modernisierung

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Um den gestiegenen Schülerzahlen und den Anforderungen modernen Unterrichtens gerecht zu werden, setzt sich die Schulgemeinde intensiv für die Modernisierung und Neubebauung des Schulgeländes ein. Viel hat sich bereits getan, einiges befindet sich noch in der Planungsphase.